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Selbst jeder Chef hat einen Chef. Und sei es der Kunde.
Nur wer sich führen lässt, kann führen.
Negativ-Beispiele für dem Umgang mit Chefs:
Man akzeptiert den Chef nur, wenn er aus eigener Sicht sehr kompetent ist.
Man ist besser und schlauer als der Chef.
Von einer Frau als Chef lässt man sich ohnehin nichts sagen.
Man tut doch ohnehin, was man will.
Der Chef soll einem doch in Ruhe lassen.
Man hat unnötige Angst, mit dem Chef Arger zu bekommen.
Man tut stets übereifrig, was der Chef einem sagt.
Man fragt laufend den Chef um Erlaubnis.
Man berichtet laufend dem Chef selbst die kleinsten Ergebnisse.
Gut, wenn der Chef weit weg ist, dann kann man tun was man will.
Man muss seinem Chef ja nicht alles sagen.
Wie gut das ihr Chef Sie hat, Sie bügeln laufend seine Fehler aus.
Chefs sind alle unfähig.
Der Chef hat auch persönliche Motive.
Diese decken sich nicht unbedingt mit dem Firmeninteresse.
Beispiel:
Mehr Macht durch mehr Mitarbeiter.
Seine Mitarbeiter sollen ihn verteidigen oder korrigieren.
Er will weniger arbeiten.
Er braucht jemanden, der seine Schwachstelle abdeckt.
Beachten Sie bei einer Bewerbung noch:
Primär wird der Chef entscheiden, doch auch Kollegen und der Personalleiter wirken mit.
Irgendwie werden diese auch auf ihre eigenen Interessen achten.
Und vor allem darauf, dass die Chemie stimmt. Denn Reibung will sich keiner leisten.
Wie lassen Sie sich von Ihrem Chef führen?
Wie beeinflussen Sie Ihren Chef?
Welcher Chef würde Sie warum nicht einstellen?
Mit welchen Chefs kommen sie gut klar?
Welchen sachlichen Nutzen hat der jeweilige Chef von Ihnen?
Welchen menschlichen Nutzen hat der jeweilige Chef von Ihnen?
Welcher Chef sollte gerade Sie nehmen - und warum?
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