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Viele Gehälter haben sich im Laufe der Jahre gesteigert.
Dabei spielen u. a. Qualifikationen, Beförderungen, Inflation, Verweildauer, Erfolge eine Rolle.
Auch hat man seinen Lebensstandard angepasst.
Doch Branchen und Firmen verschwinden ebenso wie Berufsbilder und Qualifikationsbereiche.
Und wer erst einmal arbeitslos ist, muss feststellen, dass sein Marktwert plötzlich rapide sinkt.
Auch sinken in einigen Bereichen die Gehälter stetig.
Entscheidend ist daher die Frage, wie der Marktwert Ihrer Leistung aus Sicht des Unternehmens aussieht.
Dabei wird in Brutto-Jahresgehältern gedacht.
Ungefähr das 3fache entsteht einem Unternehmen je Arbeitsplatz an Kosten.
Da Sie selbst nur rund die Hälfte netto bekommen, ist das Verhältnis also 1 : 6.
Zu berücksichtigen sind ferner rund 200 Werktage zu 1.600 Stunden (Durchschnittswerte).
Hinzu kommt noch, dass die Einstellung, Einarbeitung und Entlassung eines Mitarbeiter sehr viel Geld kostet und auf dessen Verweildauer im Unternehmen umgerechnet werden
muss. Je qualifizierter die Tätigkeit ist, um so teurer wird es dabei.
Berechnen Sie einmal, was Sie pro Stunde kosten werden und leisten müssen, damit es sich für das Unternehmen rechnet!
Beachten Sie weitere Aspekte wie Stundenzahl, Überstunden, Extras.
Nur wenn Ihre Vorstellungen und die des Unternehmens eine ähnliche Größenordnung haben, kann man verhandeln.
Viele Unternehmen erwarten dabei die Aussage eines Bewerbers, was er verdienen will oder was er bisher verdient hat, um erkennen zu können, ob er in den gegebenen
finanziellen Rahmen passt. Andernfalls wird er für das Unternehmen uninteressant sein.
Was ist Ihr aktueller “Marktwert”?
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